FAQ - frequently asked questions

Unternehmen

Die Allianz wurde am 5. Februar 1890 ins Handelsregister am Amtsgericht Berlin eingetragen. 1949 wurde der Unternehmenssitz nach München verlegt. Die Allianz feierte 2025 ihr 135-jähriges Bestehen.
 

Die Aktivitäten der Allianz sind in folgende Kerngeschäftsbereiche unterteilt:

  • Schaden- und Unfallversicherung
  • Lebens- und Krankenversicherung
  • Asset Management

Da der überwiegende Teil des Umsatzes im Versicherungsgeschäft erzielt wird, wird die Allianz üblicherweise dem Sektor Versicherung/Insurance zugeordnet (z.B. Mitglied im Index STOXX Europe 600 Insurance). 
 

Die Allianz Gruppe ist dezentral organisiert und besitzt hohe Kompetenz in den lokalen Märkten. Dabei stützen wir uns auf ein internationales Netz von Tochtergesellschaften in fast 70 Ländern.

Der Hauptsitz der Allianz SE ist in München. Die Adresse lautet:

Allianz SE
Königinstraße 28
80802 München
Deutschland

Dem Vorstand der Allianz SE gehören neun Personen an. Vorsitzender des Vorstands ist Oliver Bäte.
 

Der Aufsichtsrat der Allianz SE besteht aus zwölf Mitgliedern. Er ist paritätisch mit je sechs Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer besetzt. Aufsichtsratsvorsitzender ist Dr. Jörg Schneider.

Die Allianz Gruppe beschäftigt 156.875 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 31.12.2025).

Die weltweit tätigen Wettbewerber der Allianz sind AXA, Generali und Zurich. Neben diesen globalen Versicherungsgruppen agieren in den jeweiligen Ländern und Märkten weitere lokale und regionale Wettbewerber.
Aktuelle Nachrichten und Termine der Allianz finden Sie unter den folgenden Links:

Über die Veröffentlichungstermine informiert Sie unser Finanzkalender:

Die Geschäfts- und Halbjahresberichte der Allianz Gruppe sowie die Geschäftsberichte der Allianz SE stehen Ihnen als PDF und in der Allianz Investor Relations App zur Verfügung. Die Geschäftsberichte erscheinen ausschließlich digital.

Die Allianz SE veröffentlicht jährlich einen Einzelabschluss und einen Konzernabschluss. Der Geschäftsbericht der Allianz SE (Einzelabschluss) berücksichtigt nur die Holdinggesellschaft Allianz SE mit Sitz in München. Diese besitzt seit 2006 die Rechtsform einer Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea). Der Abschluss der Allianz SE Konzernholding erfolgt nach den Anforderungen des HGB (Handelsgesetzbuch).

Der Geschäftsbericht der Allianz Gruppe (Konzernabschluss) enthält die konsolidierten Jahresabschlüsse der Allianz SE und ihrer Tochtergesellschaften. Der Konzernabschluss basiert auf den International Financial Reporting Standards (IFRS).

Die Allianz Gruppe erstellt ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften International Financial Reporting Standards (IFRS).

Der Jahresabschluss der Konzernholding Allianz SE erfolgt nach den Anforderungen des HGB (Handelsgesetzbuch).

Allianz Aktien können Sie über jeden Anbieter von Brokerage-Services, i.d.R. Banken, kaufen. Für den Kauf benötigen Sie ein Wertpapierdepot, in dem Ihre Aktien verwaltet werden. Ein direkter Erwerb bei der Allianz SE, ihren Tochtergesellschaften oder Vermittlern ist nicht möglich.
Der wichtigste Handelsplatz der Allianz Aktie ist Xetra. Die Allianz Aktie wird darüber hinaus an allen deutschen Börsen sowie an einer Reihe von Multilateralen Handelssystemen (MTFs) gehandelt.
Die Allianz SE ist eines der am höchsten bewerteten Finanzdienstleistungsunternehmen Europas. Die aktuelle Marktkapitalisierung der Allianz finden Sie unter dem folgenden Link:

Die Allianz SE ist eine der größten Publikumsaktiengesellschaften in Deutschland. Informationen zur Anzahl der Aktionäre und zur Aktionärsstruktur finden Sie unter dem folgenden Link:
 
Die größten Aktionäre der Allianz SE sind deutsche, europäische und US-amerikanische institutionelle Investoren und Staatsfonds.

Die Information über die Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien wird quartalsweise aktualisiert. Die aktuelle Anzahl der Aktien finden Sie unter dem folgenden Link.

Es besteht eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien der Allianz SE. Die Ermächtigung wurde unter Punkt 8 der Tagesordnung der Hauptversammlung vom 8. Mai 2024 beschlossen und ist bis zum 7. Mai 2029 befristet. Der Vorstand ist dadurch ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des Grundkapitals zu erwerben. 

Der Erwerb eigener Aktien kann über die Börse, mittels eines öffentlichen Kaufangebots, mittels eines öffentlichen Angebots auf Tausch gegen Aktien eines börsennotierten Unternehmens oder über Multilaterale Handelssysteme erfolgen. Auch der Erwerb unter Einsatz von Derivaten ist möglich. Gesetzliche Grundlage für diese Ermächtigung ist § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG.

Der Bestand eigener Aktien der Allianz SE darf insgesamt zu keinem Zeitpunkt 10% des Grundkapitals übersteigen.

Hier finden Sie Informationen über abgeschlossene oder etwaige laufende Aktienrückkaufprogramme:
 
Die letzte Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht für die Aktionäre fand im April 2003 statt.

Die Allianz führte mit Wirksamkeit per 28. April 1997 einen Aktiensplit im Verhältnis 1:10 durch; der Nennwert je Aktie wurde dabei von 50 auf 5 Deutsche Mark herabgesetzt. Der Aktiensplit war auf der Hauptversammlung am 7. Oktober 1996 beschlossen worden. Ein weiterer Aktiensplit ist nicht geplant.

Die Allianz hat lediglich eine Aktiengattung emittiert: die vinkulierte Namensaktie.

Die Allianz SE hat vinkulierte Namensaktien. Nach dem deutschen Aktienrecht gilt bei Namensaktien im Verhältnis zur Gesellschaft als Aktionär nur, wer als solcher im Aktienregister eingetragen ist.

Wichtig ist dies unter anderem für die Teilnahme an Hauptversammlungen und die Ausübung des Stimmrechts. Die Eintragung im Aktienregister ermöglicht aber auch eine direkte Kommunikation mit den Aktionären. So werden zum Beispiel alle Aktionäre persönlich zu unseren Hauptversammlungen eingeladen.

Die Vinkulierung der Aktien geht bei der Allianz zurück bis auf die Gründung im Jahre 1890. Sie ist in Deutschland in der Versicherungsbranche weit verbreitet. Nach der Satzung wird die Gesellschaft die zur Aktienübertragung notwendige Zustimmung nur verweigern, wenn sie es aus außerordentlichen Gründen im Interesse des Unternehmens für erforderlich hält. Einen derartigen Fall hat es in den vergangenen Jahrzehnten nicht gegeben.

Die Vinkulierung führt aufgrund der standardisierten Abläufe zu keinerlei Verzögerungen bei der Eintragung im Aktienregister und schränkt die Börsenhandelsfähigkeit in keiner Weise ein.

Die Allianz Aktie wurde erstmals am 12. Dezember 1895 an der Berliner Börse notiert. Der Ausgabekurs betrug 750 Mark. Am 31. Dezember 1895 wurde bereits ein Kurs von 800 Mark erreicht.
Der DAX® wurde am 1. Juli 1988 an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt. Die Allianz Aktie war von Anfang an im DAX® enthalten und ist bis heute einer der gewichtigsten Werte.

Folgende Gesellschaften der Allianz Gruppe sind börsengelistet:

  • Allianz SE, Munich (DE0008404005)
  • Allianz Malaysia Berhad, Kuala Lumpur (MYL1163OO004)
Gemäß Satzung der Allianz SE werden keine effektiven Stücke mehr ausgegeben. Die Inhaber der effektiven Stücke wurden im Februar 2007 aufgefordert, ihre Aktienurkunden einzureichen und in girosammelverwahrte Aktien zu überführen.

Im Rahmen der Umstellung auf Girosammelverwahrung wurden Altaktien – bis auf einen Restbestand für unser Archiv – vernichtet. Daher haben wir leider keine Möglichkeit, Interessenten Altaktien zur Verfügung zu stellen.
 
Die Allianz SE beendete ihr Sponsored American Depositary Receipt Program (ADR) am 3. Januar 2020. Das Deposit Agreement unter dem ADR ist mit Wirkung vom gleichen Tag ebenfalls beendet. 

Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 betrug 17,10 Euro je Aktie (+11% ggü. Vorjahr: 15,40 Euro).

In Einklang mit dem Aktiengesetz ist die Dividende am dritten auf den Tag der Hauptversammlung folgenden Geschäftstag fällig und zahlbar. Die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2025 erfolgte daher am Dienstag, 12. Mai 2026. Ab dem 8. Mai 2026 wurde die Aktie ex Dividende gehandelt. 
Der maßgebliche Stichtag ist jeweils der Tag der Hauptversammlung (abends). Bezüglich der Dividende für das Geschäftsjahr 2025 war dies somit der 7. Mai 2026.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihre Aktien dividendenberechtigt sind: Der maßgebliche Stichtag zur Auszahlung der Dividende ist der Tag der Hauptversammlung. An diesem Tag müssen sich die Aktien im Depot befinden, um dividendenberechtigt zu sein. 

Die Weiterleitung der Dividende zu Gunsten Ihres Kontos erfolgt durch Ihre depotführende Bank. Bitte kontaktieren Sie diese, sollte die Dividende trotz Berechtigung nicht eingegangen sein.

Im Deutschen Corporate Governance Kodex sind wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland zusammengefasst. Der Kodex berücksichtigt darüber hinaus in Form von Empfehlungen („soll“) international und national anerkannte Verhaltensstandards und gibt den einzelnen Gesellschaften Anregungen („sollte/kann“) für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle.

Die Allianz befürwortet den Deutschen Corporate Governance Kodex. Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz SE äußern sich zu den Vorgaben dieses Kodex im Rahmen einer jährlichen Entsprechenserklärung. Im Sinne des „comply or explain“-Prinzips werden darin auch eventuelle Abweichungen von den Empfehlungen angezeigt. Diese Erklärung wird sowohl im Geschäftsbericht als auch auf dieser Website veröffentlicht.
 

Dem Vorstand der Allianz SE gehören neun Personen an. Vorsitzender des Vorstands ist Oliver Bäte.
 
Der Aufsichtsrat der Allianz SE besteht aus zwölf Mitgliedern. Er ist paritätisch mit je sechs Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer besetzt. Aufsichtsratsvorsitzender ist Dr. Jörg Schneider.